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Der Weg ist das Ziel

Die Ergebnisse aus Tanz-, Musik-, Film- und Internetprojektarbeit des kulturvernetzenden Pilotprojektes an der Kaiserin-Augusta-Schule sind am 16.02. im Friedrich-Wilhelm-Gymansium zu sehen.

Das Projekt resultiert aus dem ehrenamtlichen Engagement von (wenigen) Eltern und einer Lehrerin der Kaiserin-Augusta-Schule. Es wurden sehr engagierte Künstler und Kreative mit einem ersten Konzept (Film, Tanz u. Internet) angesprochen. Anschließend wurde das Konzept Förderern und der Schule (KAS) vorgestellt. Die Schulleitung hatte trotz eigener enormer Belastung durch viele eigene „Baustellen“ (Pisa, verkürztes Abitur, Lehrerengpässe, Kopfnoten, Umbauten u.s.w. …) immer wieder ein offenes Ohr und zeigte nicht nur guten Willen, sondern half auch mit Taten. Leider ergaben sich aufgrund von Überbelastung des Lehrerkollegiums kaum Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit weiteren Lehrern der Schule. In einem Ganztagsschulsystem wären die Chancen dafür wesentlich größer gewesen.

Als jedenfalls nach vielen Monaten Vorplanung endlich fest stand, wir starten, hat sich bis zuletzt immer wieder Neues ergeben, mussten Abstriche gemacht werden oder anderes kam hinzu (zum Beispiel die Musik!). Ein solches Projekt ist wie ein lebender Organismus, der sich permanent verändert und sich der Realität anpassen muss. Ob Fördergelder entfielen, mit denen wir fest gerechnet hatten, oder aber der eine oder andere von Grippewelle bis zum Autounfall einfach „ausgeknockt“ wurde - es halfen nur drei Dinge: grenzenloser Optimismus, enorme Flexibilität oder Augen zu und durch. Dabei wurde sicher einiges falsch gemacht, vieles nicht ganz falsch und anderes auch ganz richtig gemacht. Abstriche mussten aber sowohl im Filmbereich, als auch im Internetbereich gemacht werden.

Eine wichtige Erfahrung ist auch, dass so ein Projekt einen enormen Organisationsaufwand bedeutet und auch von einem dreiköpfigen Leitungsteam nur schwer zu stemmen ist, wenn alle drei bereits vollberuflich verpflichtet sind. Das gilt ebenso für das professionelle Künstler-/Dozententeam, dass für die Probentermine und die Vor- und Nachbereitungszeit ebenfalls seine knappe Freizeit nutzen musste, denn die „Honorare“, die wir (nur) zahlen konnten, waren viel zu gering, um dafür andere Engagements ausfallen zu lassen oder abzulehnen. Nicht, das wir alle das nicht gewußt oder zumindest geahnt hätten. Der Kompromiß, Projektarbeit statt Freizeit, hat sich jedoch auf die eine oder andere Weise für alle gelohnt. Denn wir haben einander kennegelernt, haben andere hilfsbereite und kulturinteressierte Menschen kennengelernt - und wieder einmal erlebt, wie viel im Leben so schief gehen kann oder eben wunderbarerweise auch gut geht!!! Insgesamt ein tolle Erfahrung. Denn es hat sich ein zu (fast) allem bereites kulturengagiertes Team aus Eltern/Dozenten/Künstlern u. engagierten Pädagogen zusammengefunden, die eben am Wochenende, an Abenden, in Pausen und auch in ihrer Rest-Freizeit das Projekt auf den Weg gebracht haben. Dabei war der Weg zugleich auch das Ziel, denn jeder einzelne Probentag hatte Folgen…. . Zumindest eine Folge, nämlich eine Aufführung, wird nun am 16.02. zu sehen sein.

Besonderen Dank dafür: an die Tanzpädagogen Robert Maytas und Margaret Macaulay-Thiel, die unermüdlich, und hochprofessionell, sowie mit dem entscheidenden pädagogischen Engagement ihre Kunst vermittelten, an den Musiker u. Percussionisten Holger Mike Mertin, der mit tausend Händen spielte und zugleich sah und hörte, welche Töne oder welche Rhythmen die Richtigen waren, an das Filmteam, dass zwischen vielen Drehs in aller Welt und anderen Streßfaktoren sich auch für dieses kleine Projekt noch Zeit nahmen (Carmen Eckhardt, Ali Samadi Ahadi, Gerardo Milsztein u. Stefan Fendrich), an die Webleute - insbesondere Nicolai Druben, der in kürzester Zeit quasi aus dem Stand eine Website auf die Beine stellen musste sowie das Schülerredaktionsteam unermüdlich motivierte, an den immer wieder hilfsbereiten IT-Spezialisten Mirco Wilhelm, der die Joomla-Seite in seiner ebenfalls zu knappen Freizeit konfigurierte und an Peter Dornberg, der die Web-Truppe unterstützt hat.

Und natürlich herzlichsten Dank an meinen wunderbaren und unermüdlichen Mitstreiterinnen in der Projektleitung: Regine Astrid Schmidt (begleitet als Doktorandin das Projekt) und Anke Heyen (Lehrerin an der KAS).

Danke auch an Spender, Förderer, Kooperationspartner, an Herrn Löwen, Frau Yalzin und Frau Esch (alle KAS), Herrn Dr. Jansen, Herrn Sänger, Herrn Sarica (alle FWG), an das Technikteam (Schüler von KAS- und FWG) - insbesondere an Dominique (FWG) und David (KAS). Und natürlich Dank an das „Landesprogramm Kultur und Schule“ der Landesregierung NRW, sowie an die SK-Stiftung Kultur in Köln, an die ifs (Ansprechpartner im Bereich Ton- und Abspieltechnik) und an das Severinsklösterchen, die uns mit „Kostümen“ aushalfen! (Christa Kosmala 02/08)

A K T U E L L E S

Der Film zum Projekt
Der Film

Premierenbilder
Premierenbilder

Erfolgreiche PREMIERE am 16.02.
… und begeisterte Zuschauer…LOL